Vernetzung in den Bundes-Ländern
Fach-Treffen in Kassel

Am 27. April fand in Kassel das 1. Fach-Treffen
zum Thema Vernetzung in den Bundes-Ländern statt.
Es haben insgesamt 22 Frauen teilgenommen.
Davon waren 16 Teilnehmerinnen Frauen-Beauftragte.

Das haben wir gemacht:

Stand der Vernetzung in den Bundes-Ländern

In allen Bundes-Ländern ist der aktuelle Stand sehr unterschiedlich.
Aber es gibt eine Gemeinsamkeit:
Viele Frauen-Beauftragten und Stellvertreterinnen fangen an,
sich vor Ort zu treffen und auszutauschen.
Die Frauen lernen sich entweder ganz neu kennen
oder bleiben nach den Schulungs-Kursen in Kontakt.
Dadurch wächst das Netzwerk für Frauen-Beauftragte immer weiter.

In manchen Bundes-Ländern werden Vernetzungs-Stellen aufgebaut.
Das sind Stellen,
die sich nur um die Vernetzung der Frauen-Beauftragten kümmern.
Solche Vernetzungs-Stellen gibt es schon
in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.

In anderen Bundes-Ländern unterstützt das Ministerium
die Vernetzung von den Frauen-Beauftragten.

Die verschiedenen Beispiele zeigen:
Die Vernetzung von den Frauen-Beauftragten
ist ein sehr wichtiges Thema.

Leichte Sprache: Achtung

Deshalb ist es jetzt wichtig genau zu schauen:
Das finden die Frauen-Beauftragten wichtig
für das Thema Vernetzung in den Bundes-Ländern.
Dafür hat Weibernetz ein paar Regeln aufgeschrieben.

1. Frauen-Beauftragte bestimmen in den Landes-Netzwerken

Das Netzwerk ist von Frauen-Beauftragten für Frauen-Beauftragte.
Die Meinung der Frauen muss ernst genommen werden.
Alle Frauen im Netzwerk müssen immer gut darauf achten,
die Frauen-Beauftragten in alle Entscheidungen mit einzubinden.
Das bedeutet die Frauen-Beauftragten müssen
über alle Dinge Bescheid wissen.
Niemand darf einfach übergangen werden.
Und alle Infos müssen immer gut erklärt werden
damit alle verstehen, worum es gerade geht.
Nur so wird das Netzwerk für Frauen-Beauftragte gut.

2. Ein gemeinsamer Name

Auch die Landes-Netzwerke für Frauen-Beauftragte müssen
bestimmte Erkennungs-Merkmale haben.
Dadurch kann jeder leichter erkennen:

  • Die Landes-Netzwerke gehören zu einem großem Netzwerk.
  • Das ist ein Landes-Netzwerk für Frauen-Beauftragte.

Deshalb haben die Frauen beschlossen:
Es soll einen einheitlichen Namen bei jedem Landes-Netzwerk geben.
Dadurch können alle erkennen:
Die Landes-Netzwerke sind ein Teil
von einem großen gemeinsamen Bundes-Netzwerk.

3. Infos aus den Ländern austauschen und voneinander lernen

Damit die Vernetzung in den Bundes-Ländern gut klappt,
müssen alle Frauen alle wichtigen Infos bekommen:

  • Das passiert gerade in meinem Bundes-Land.
  • Das machen gerade die anderen Bundes-Länder.

Aber dafür müssen ein paar Dinge geklärt werden.
Zum Beispiel:
Wer gibt die Infos an alle Frauen im Netzwerk weiter?
Wie können alle Frauen-Beauftragten
mit ihren unterschiedlichen Behinderungen erreicht werden?

Alle Mitarbeiterinnen in den Landes-Netzwerken
müssen sich dafür gut absprechen.
Sie müssen erstmal viele Sachen ausprobieren und prüfen,
ob alles gut passt für jede Mitarbeiterin.

Gruppen-Arbeit zur Vernetzung in den Bundes-Ländern

Danach haben wir nochmal genauer geschaut:
An welchem Punkt von der Vernetzung sind die Frauen gerade?

Es gibt zwei unterschiedliche Punkte:

  1. Frauen, die schon mit der Vernetzung angefangen haben.
  2. Frauen, die erst anfangen über die Vernetzung nachzudenken.

Deshalb haben wir mit den Frauen in Klein-Gruppen überlegt:

  • Was ist gerade wichtig für die Frauen?
  • Welche Tipps können wir den Frauen geben?
  • Welche Fragen bringen die Frauen vielleicht schon mit?

Für die Teilnehmerinnen war es besonders wichtig,
sich über die unterschiedlichen Stand-Punkte zu unterhalten.
Sie haben festgestellt, dass es in Ordnung ist,
an verschiedenen Punkten zu sein.
Manche Frauen sind schon weiter mit der Vernetzung im Bundes-Land.
Andere Frauen wollen sich erstmal in der Einrichtung bekannter machen.
Und erst danach schauen wo und wie sie sich
mit anderen Frauen-Beauftragten vernetzen können.

Das wünschen sich alle Frauen gemeinsam:

Sie wollen weiterhin alle Infos rund um das Netzwerk bekommen.
Sie wollen erfahren, was bei ihnen im Bundes-Land los ist.
Sie brauchen eine Ansprech-Partnerin für ihre Fragen.
Und sie wollen ein gutes Vorbild für andere Bundes-Länder sein.
Zum Beispiel Bundes-Länder,
in denen nur wenige Frauen-Beauftragte bekannt sind.

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